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Skrei - der Winterkabeljau
Die Reise des Skreis ist lang. Von der Barentssee führt ihn sein Weg bis zu den Lofoten. Die Nahrung, die der Skrei in dieser Zeit zu sich nimmt, ist von höchster Güte und sorgt zusammen mit der intensiven Bewegung für die unnachahmliche Qualität des Skreis als Speisefisch.
Geschätzt und beschützt. Genauso besonders wie die Herkunft des Skreis ist auch die Methode, ihn zu fangen.
Genauestens kontrolliert, wird nur einer begrenzten Anzahl von Fischern genehmigt, den edlen Fisch mit der Angel zu fangen. Die Fangmethode hat sich kaum verändert und die Fangmengen sind streng limitiert.
Skrei - fit für den Geschmack.
Sein saftiges, aromatisches Fleisch hat es Kennern in ganz Europa angetan. Nur der auf den Lofoten im Winter gefangene Kabeljau, der die Inseln zum Laichen aufsucht, verdient sich den norwegischen Namen Skrei.
"Mit der Angel gefangen!"
Dabei handelt es sich um eine 100 bis 300 Meter lange, dicke Angelschnur, an die im Abstand von einigen Metern kurze, dünne Angelschnüre angeknotet und jeweils mit Angelhaken versehen sind.
Die Fische werden somit einzeln gefangen und von Hand an Bord gezogen. Aus diesem Grund gilt die Angel- oder Langleinenfischerei (englisch: long-line-fishing) als die schonendste Fangmethode.
"Mit der Angel gefangen" ist bei Kennern ein besonderes Qualitätsmerkmal. Langleinen werden zum Fang zum Beispiel für Kabeljau, Lachs, Seeteufel oder Thunfisch eingesetzt.
