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www.kabeljau.at

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Thema Aussterben

Thema Aussterben

Kabeljau allgemein als überfischt oder bedroht darzustellen ist falsch.

Fischerei allein kann im biologischen Sinn keine Massenfischart ausrotten. Ab einem bestimmten Vorkommen lohnt sich der kommerzielle Fischfang einfach nicht mehr, und die Bestände bedrohter Fischarten erholen sich überraschend schnell wieder.

Die Art Kabeljau zerfällt je nach Region in sogenannte Reproduktionseinheiten.

Ein einziges Kabeljauweibchen kann mit einer Laichbiomasse von bis zu 5 Millionen Eiern Jahr für Jahr einen kompletten eigenen Stamm hervorbringen. Langjährige Erfahrung hat gezeigt, dass gut gemanagte Bestände relativ schnell wieder gefüllt werden.

Eine Unterscheidung von bedrohten Arten und bedrohten Beständen ist in der Fischbranche unerlässlich. Die „Fischart“ Kabeljau ist allein im Nordostatlantik mit 13 verschiedenen Beständen vertreten. Weltweit sind es 17.

Für unsere Kunden beziehen wir ausschließlich Kabeljau aus gesunden, gut gemanagten Beständen. Der Handel bietet den besten Ansatz und die Möglichkeit sich auszusuchen, aus welchen Beständen der fangfrische Kabeljau kommt.

 

Anmerkung

Manfred Wilhelm: „Beim Europäischen Tag der Meere war heuer das Thema „Der Mensch an erster Stelle“. Für mich persönlich wird der Beruf des Fischhändlers in Österreich eher stiefmütterlich angefasst.

OK. In der Schulischen Berufsausbildung (Lehrberuf) werden sämtliche Lehrlinge, die in einem Fischgeschäft arbeiten, in denselben Klassen untergebracht.  Eine Meisterprüfung wie z. B. zum Fleischermeister gibt es in Österreich nicht. Hier sehe ich auf jeden Fall Nachholbedarf. Das gefragte Fachwissen ist enorm und muss ständig erweitert werden.“


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